Kreuzstraße 22, 46395 Bocholt, Nordrhein-Westfalen
Verkehrswert
230.000 €
Termin
22. Januar 2027
09:00 Uhr
230.000€
Im Vergleich: 30 % unter dem mittleren Verkehrswert der 48 Mehrfamilienhäuser, die aktuell in Nordrhein-Westfalen versteigert werden (326.500 €).
Im ersten Termin: Unter 115.000 € versagt das Gericht den Zuschlag, unter 161.000 € kann ein Gläubiger beantragen, ihn zu versagen.
Versteigerungstermin
22. Januar 2027 · 09:00 Uhr
Amtsgericht
Versteigerungsort
Amtsgericht Bocholt, Hauptgebäude, Benölkenplatz 2, 46399 Bocholt, Etage 1, Sitzungssaal 109
Aktenzeichen
0009 K 0002/2026
Nächste Schritte
Freitag, 15. Januar 2027
Freitag, 22. Januar 2027
ca. März 2027
Die Frist setzt das Gericht.
Dokumente
Amtliche Unterlagen des Gerichts, frei abrufbar.
Auctia Pro wertet sie für Sie aus.
Über Auctia, weil das Portal keine Direktlinks zulässt.
Die Daten stammen von zvg-portal.de, dem amtlichen Portal der Bundesländer.
Kaufnebenkosten
Gebotspreis
Bundesland
Nordrhein-Westfalen · GrESt 6,5 %
Gesamtinvestition
172.753 €
161.000 € Kaufpreis + 11.753 € Nebenkosten
Keine Kosten: Sie wird beim Zuschlag aufs Gebot angerechnet (§ 68 ZVG).
Kein Makler, kein Notar-Kaufvertrag. Ersparnis ggü. normalem Kauf ca. 8.163 € (~5,1 %)
Schätzwerte. Kein Rechtsanspruch.
Objektart
Wohn- und Geschäftshaus
Wohnfläche
158 m²
Preis je m²
1.456 €
Grundstücksfläche
376 m²
Baujahr
1935
Nutzungsstatus
Vermietet
Ort
46395 Bocholt
Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus im Stadtkern von Bocholt, Kreuzstr. 22, mit einfacher Geschäftslage und mittlerer Wohnlage sowie kurzen Wegen zu Geschäften des täglichen Bedarfs und einer Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe. Das 1935 errichtete und 1954 wiederaufgebaute Gebäude ist unterkellert, einseitig angebaut und verfügt über ein ausgebautes, jedoch laut Bauunterlagen nicht genehmigtes Dachgeschoss.
Das Erdgeschoss ist als Ladenlokal an einen Friseur vermietet, während die Wohnungen im I.OG und II.OG zum Bewertungsstichtag leerstehen. Der jährliche Rohertrag aus der marktüblich erzielbaren Miete beläuft sich auf rund 19.056 Euro, wobei die aktuelle Leerstandssituation im Wohnbereich auf ungenutztes Vermietungspotenzial hindeutet.
Der bauliche Zustand ist noch befriedigend, es besteht jedoch ein Unterhaltungsstau mit Rissen in Fassade und Balkon, veralteten Holzfenstern sowie mangelnder Wärmedämmung und Schallschutz. Ein alter Erdöltank im Keller und der ungenehmigte Dachgeschossausbau erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit vor einer Sanierung.
Auctia Pro
Laut Gutachten (Stichtag 13.04.2026) handelt es sich um ein dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus; unterkellert mit ausgebautem Dachgeschoss (nach vorliegenden Bauunterlagen nicht genehmigt); Wohnfläche ca. 158 m²; Nutzfläche im Erdgeschoss ca. 80 m²; Baujahr gemäß Bauakte 1935; Wiederaufbau 1954; Hofgebäude erbaut im Jahr 1966, Carport erbaut im Jahr 1987; es sind keine wesentlichen Modernisierungen erfolgt; der Zugang zum Gebäude ist nicht barrierefrei; die Innenbesichtigung erfolgte im KG, I. OG, DG und Hofgebäude.
Hinweis:
Für die nicht besichtigten oder nicht zugänglich gemachten Bereiche (EG und II. OG) wird unterstellt, dass der während der Besichtigung gewonnene Eindruck auf diese Bereiche übertragbar ist und Mängel- und Schadensfreiheit besteht.
Wortlaut des Amtsgerichts aus der Terminsbestimmung.
Bauzustand
Normal
Der bauliche Zustand wird vom Gutachter als noch befriedigend bezeichnet.
Bauweise
Massivbau mit Kellergeschoss und Umfassungswänden aus Mauerwerk. Dreigeschossig mit ausgebautem, nicht genehmigtem Dachgeschoss.
Befunde des Gutachters · 6 Befunde
Ausgewertet aus dem Verkehrswertgutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die dargestellten Informationen wurden automatisch mithilfe von KI-Technologie aus amtlichen Dokumenten extrahiert und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Auctia übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Daten getroffen werden. Maßgeblich sind ausschließlich die amtlichen Bekanntmachungen des zuständigen Amtsgerichts und das Verkehrswertgutachten.